Pamukkale

Übersetzt heißt Pamukkale "Baumwollburg" aufgrund der weißen und glänzenden Travertin Landschaft der Kalksinterterrassen, die von der UNESCO schon längst als Weltkulturerbe anerkannt wurden. Die Terrassen entstanden durch die Verdunstung des heißen, kalkhaltigen Wassers der Thermalquellen. Aus ihnen fließen immer noch 250 Liter kohlensäurehaltiges und mineralhaltiges Thermalwasser pro Sekunde. Die watteähnlichen Ablagerungen geben der Stadt Pamukkale ihren Namen sowie den Terrassen ihren schneeweißen Anblick. Gerade auch bei Sonnenuntergang, wenn der Kalk die warmen Farben der Sonne auffängt, bietet sich ein imposantes Naturschauspiel. Schon vor 2000 Jahren soll die heilende Wirkung der Quellen von Pamukkale bekannt gewesen sein und die Becken als Kurbäder fungiert haben. Neben den bekannten Kalksinterterrassen gibt es noch andere Besonderheiten in Pamukkale. Oberhalb des Berges in der Stadt liegt die antike griechische Stadt Hierapolis mit zahlreichen erhaltenen Bauwerken. Diese stammen noch aus der Gründungszeit und die ältesten Gebäude in den Ruinen sind daher um die 2.200 Jahre alt. Viele dieser archäologischen Stücke von Pamukkale sind noch sehr gut erhalten; vor allem das Amphitheater gehört zu einem der am besten erhaltenen der Türkei.

 

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