Hamam

Ursprünglich stammt die Hamamkultur aus dem Orient. Inspiriert von den römischen Badetraditionen entwickelten die Türken in Istanbul (damals Konstantinopel) um 1450 ihre eigene Zeremonie. Hamams wurden häufig neben Moscheen errichtet, denn Reinigungsrituale vor Gebeten waren und sind Bestandteil des Islams. Zu Beginn wurde den Frauen der Zutritt zu Hamams nicht gestattet. Dies änderte sich im Laufe der Geschichte. Denn man sprach, der Wärme des Hamam eine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung für Frauen zu. Jedoch wurden Badezeremonien zeitlich und räumlich nach Geschlechtern getrennt. Die jahrhundertealte Tradition ist mittlerweile weltweit beliebt.

 

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